ForschungResearch

The pre-Variscan sequence of the Carnic Alps (Austria and Italy)

Carlo Corradini & Thomas J. Suttner (Eds.)

Diese Arbeit ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der letzten sieben Jahren mit mehr mehr als vierzig beteiligten Forschern, hauptsächlich aus Österreich und Italien.

Die pärvariszische Abfolge der Karnischen Alpen ist nun in 36 lithologisch gut charakterisierte Formationen mit gut definierten Grenzen unterteilt. Diese Arbeit soll eine bessere globale Korrelation mit anderen paläogeographischen Gebieten ermöglichen.

Abh. Geolog. Bundesanstalt, Bd 69, Foreword

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Die ältesten Saurierfährten Österreichs

Die bisher ältesten Saurierfährten Österreichs wurden vor 35 Jahren bei Kötschach-Mauthen endeckt. Sie stammen von den ca. drei Meter langen Diadectiden. 

Im Sommer 2013 machten sich der Saurierfährtenspezialist Dr. Sebastian Voigt vom Urweltmuseum Geoskop und Lorenzo Marchetti, Dissertant an der Universität Padua, erneut auf die Suche. Als Fundgrube erwies sich die Laas-Formation im Laaser Berg. Dort entdeckten die Geologen zwei weitere Vertreter der frühesten Saurier Österreichs.

 

Bericht über die Saurierfunde 2013

 

Fotos von Saurierfährten vom Laaser Berg/Gailtaler Alpen

Copyright: Sebastian Voigt

Fährten von Seymouria 

Fährten von Seymouria - weitere

Einzelfährte von Seymouria

Einzelfährte von Seymouria

 

Fährten von Diapsiden

Einzelfährte eines Diapsiden

 

Fährtenerzeuger

 

 

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Der Amphiporenkalk im Devon der Karnischen Alpen

In dieser Arbeit bearbeitete Alexander Mörtl von der Universität Innsbruck unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Karl Krainer, ein im Jahre 2013 in der Mauthner Klamm, zentrale Karnische Alpen, vorgefundener, als Amphiporenkalk bezeichneter Gesteinsblock. Das Ziel der Arbeit war, das anstehende Gestein dieses Gesteinsblockes im Gelände aufzusuchen um in Zuge dessen die Ablagerungsbedingungen von Sediment und Fossilien zu rekonstruieren.

Die festgestellten Mikrofaziestypen weisen auf einen Ablagerungsraum hin, der einer Lagune entspricht. Die Untersuchungen ergaben auch, dass es sich bei den als Amphiporen bezeichneten Fossilien im Block eigentlich um Korallen der Gattung Hillaepora handelt.

Die gesamte Bachelorarbeit finden Sie hier.

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Gastropoden-Fossillagerstätte in der Wetterstein-Formation des Drauzuges

Auf der Obervellacher Alm untersuchte Mario Jakob Feuerstein von der Universität Innsbruck 2013 unter der Leitung von Univ. Prof. Karl Krainer in der Wetterstein-Formation eine fossilreiche Wechsellagerung von Kalken und Stromatolithlagen.

Die Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine typische Abfolge des sub- bis intertidalen Gezeitenbereichs handelt. Die Fossilien weisen als Ablagerungsraum auf eine Lagune hin. 

Die Bachelorarbeit können Sie hier downloaden.

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Die verkieselten Baumstämme von Laas

Im GeoPark Karnische Alpen liegt eines der wenigen Vorkommen an verkieselten Baumstämmen Österreichs. Diese Baumstämme wurden 2012 an der Universität Innsbruck im Rahmen einer Bachelorarbeit von Johanna Kothe, betreut von Univ. Prof. Dr. Karl Krainer, erstmals näher untersucht. V.a. sollten die Ablagerungs- und Verkieselungsbedingungen rekonstruiert werden.

Die gesamte Bachelorarbeit von Johanna Kothe finden Sie hier.

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Die Auftaktkonferenz zum IGCP Projekt 596 startet diesen September in Graz...

...und endet mit einem Workshop in den Karnischen Alpen.

Das kürzlich gestartete Projekt hat die Erforschung des Klimawandels sowie die Biodiversität im mittleren Paläozoikum zum Inhalt.

Mit der Auftaktkonferenz zu diesem Projekt in Graz wird der Stand des Wissens über die Biodiversität im Devon und Karbon diskutiert. 

Für die 2. Hälfte der Konferenz ist ein Geländeworkshop in den Einheiten des Devons und Karbons in den Karnischen Alpen geplant.

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Zyklische Sedimente und Algenriffe im Unterperm der Karnischen Alpen

Unter der Leitung von Karl Krainer, Universität Innsbruck, untersucht ein internationales Forscherteam seit 2008 zyklische Sedimente und Algenriffe im Unterperm der Karnischen Alpen. Die Untersuchung der Sedimentzyklen soll Hinweise auf die Faktoren liefern, die zur Entstehung der Zyklen geführt haben. Die Untersuchung der Algenriffe am Trogkofel soll zeigen, welche Organismen die Riffe aufgebaut haben, unter welchen Umweltbedingungen die Riffe entstanden sind und welche Ausdehnung sie hatten.

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Die Karnischen Alpen im Quartär

Seit 1977 erforscht Univ. Prof. Dr. Dirk van Husen die Quartärgeologie und die Klimageschichte im unteren Gailtal (Arnoldstein, Nieselach). Zustätzlich wurden die eiszeitlichen Ablagerungen und Erschei-nungen im Gailtal, in den Karnischen und in den Gailtaler Alpen von Hermagor über den Kartitscher Sattel bis Sillian kartiert.

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Versteinerte Makrofauna im Karbon und Unterperm

Erste Erfahrungen mit dem Oberkarbon der Karnischen Alpen machte Gunnar Schraut im Sommer 1973.  Viele Brachiopoden aus den braunen Sandsteinen im Naßfeld-Gebiet waren die Ausbeute und Grundlage für sein bis heute anhaltendes Interesse an Fossilien und deren Bearbeitung.

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Riffgemeinschaften aus dem Devon

Devonische Riffgemeinschaften in den Karnischen Alpen untersuchen Erika Kido (Gastforscherin an der Universität Graz) und Thomas Suttner (Universität Graz). Erika Kido ist Spezialistin für rugose Korallen und Thomas Suttner ist Spezialist für Conodonten.Beide sind Ko-Projektleiter von IGCP 596.

 

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Devonische Flachwasserkarbonate

An einer Zusammenfassung über die devonischen Flachwasserkarbonate der Karnischen Alpen arbeitet zurzeit Dr. Susanne Pohler (University of Southern Pacific, Fidji). Diese soll helfen, die stratigraphische Nomenklatur auf beiden Seiten (Österreich, Italien) des Hauptkammes zu korrelieren.

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Schichtfolgen aus dem Silur und Devon

Geologische Forschungen in kalkigen Schicht- folgen aus dem Silur und Devon wurden von einem Forscherteam rund um Prof. Dr. Carlo Corradini (Cagliari), Dr. Luca Simonetto (Udine), Dr. Monica Pondrelli (Pescara), Dr. Paolo Serventi (Modena), Dr. Maria G. Corriga (Cagliari). betrieben. Die wissenschaftlichen Untersuchungen begannen im Jahr 1999. Sie werden zurzeit im gesamten italienischen Anteil der Karnischen Alpen weitergeführt.


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Fauna im Silur

Mit den silurischen Nautiliden der Karnischen Alpen hat sich intensiv die 1964 in Irland geborene Geologin Kathleen Histon befasst. Sie startete 1993 ihre ersten systematischen Untersuchungen in den Karnischen Alpen, mit der Beschreibung von Cephalopoden (=Kopf- füßer, welche zum Stamm der Weichtiere gehören) aus dem Silur.

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Stratigraphie und Paläontologie von Graptolithen-führenden altpaläozoischen Ablagerungen

Dr. Petr Storch konzentriert sich auf die Graptolithen (=Schriftsteine) in den Profilen Cellon, Oberbuchach und dem Wasserfall-Profil unter der Zollnersee-Hütte in den Karnischen Alpen. Dadurch konnten weltweit auftretende dramatische Umweltänderungen auch für die Karnischen Alpen bestätigt werden, die in Zusammenhang  mit der spät-ordovizischen Vereisung stehen.

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Das Altpaläozoikum der Karnischen Alpen

Das Altpaläozoikum der Karnischen Alpen wurde intensiv von Annalisa Ferretti be- arbeitet. Annalisa Ferretti ist seit November 2002 Professorin für Paläontologie an der Universität in Modena. In den Karnischen Alpen spezialisierte sie sich auf die paläoöko- logischen und stratigraphischen Besonder- heiten der Orthoceren in den Kalkablagerungen des Silurs.

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Ordovizische Brachiopoden aus den Karnischen Alpen

David A.T. Harper ist Professor für Paläontologie an der Universität in Durham, England und konzentriert sich in den Karnischen Alpen auf ordovizische Brachiopoden. Im September 2008 wurde hier im Gebiet der Cellon-Alm eine bisher nicht bekannte Tief- wasser-Brachiopoden-Fauna gefunden.

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Altersgliederung der Gesteine des Erdaltertums und der Trias im italienischen Teil der Karnischen Alpen

Eine lithostraphische Gliederung der Gesteine in den Karnischen Alpen wurde von Dr. Corrado Venturini, Dr. Maria-Christina Perri, Dr. Monica Pondrelli und Dr. Claudia Spalletta durchgeführt. Diese Arbeiten laufen seit 1976 in verschiedenen Gebieten des italienischen Teils der Karnischen Alpen.

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Conodonten-Biostratigraphie im Oberdevon und an der Devon/Karbon-Grenze

Diese Untersuchungen starteten im Jahr 1995 und betreffen alle aufgeschlossenen Gesteins- abfolgen dieser Zeitabschnitte auf der italienischen Seite der Karnischen Alpen. Die beteiligten Forscher sind Dr. Claudia Spalletta,  Dr. Maria-Christina Perri, Prof. E. Farabegoli, Dr. Monica Pondrelli.

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Silurian anoxic events at the Cellon Section (Austria) through an ichnofabric eye

Andrea Baucon, Annalisa Ferretti, Hans Peter Schoenlaub

The goal of this study is to understand the relationship between the mentioned biotic and geochemical events and organism-substrate interactions. To this aim, the ichnofabric approach – considering the aspects of sediment texture imparted by biogenic activity – is applied to the Cellon Section.

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Klaueneindrücke und Rekonstruktion von Ichniotherium cottae

Einzelfährte eines Diadectiden (I. cottae)
Die fossilreichen Wettersteinkalke der Obervellacher Alm am Spitzegel